Dienstag, 13. August 2013

Bucks

Heute war ich mal wieder im Bucks zum Lunch. Direkt in der Innenstadt in der Nähe des Hauptbahnhofes gelegen ein guter Zwischenstopp in der Mittagszeit.

Das Bucks hat jede Woche eine "Wochenkarte", die meist drei Gerichte enthält, die es die ganze Woche über gibt, und einen Mittagstisch, den es nur an dem jeweiligen Wochentag gibt.

Ich nehme einen Salat mit dreierlei Fleisch (Schwein, Rind und Pute) - der Salat ist frisch, die Steaks sind gut gebraten und glücklich gemacht werde ich mit dem Knobi-Brot - das mag ich total gerne und spare ich mir auch gerne bis zum Schluss auf. Da es schon so lange her ist, weiß ich leider nicht mehr, was ich bezahlt habe :-( Die Gerichte liegen in der Regel aber alle zwischen 7,90 € und und 9,00 €.



Meine Kollegin nimmt einen Cheese-Burger, der mit Pommes serviert wird und auch sehr lecker schmeckt. Die Bedienung ist sehr nett und wir fühlen uns gut umsorgt.

Fazit: Schnell und gut und für einen Mittagstisch genau richtig. Nicht viel "Schnick schnack", aber alles frisch und lecker. Ich komme gerne mal wieder.

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Sonntag, 11. August 2013

Gutshof Café


Heute war ich im Gutshof Café in Wintershagen in der Nähe des Hansa-Parks an der Ostsee. Das Haus sieht toll aus von außen - so wie man sich einen Gutshof vorstellt. Ein gepflegtes, großes weißes Haus mit Reetdach.





Da das Wetter heute leider nicht so gut ist, nehmen wir drinnen Platz, obwohl die Terrasse wirklich vielversprechend aussieht. Hier ist es bestimmt toll im Sommer auf die Felder zu schauen und sich von der Sonne berieseln zu lassen.

Der Innenraum ist nicht ganz so gemütlich, finde ich. Direkt am Eingang steht die typische Torten-Vitrine mit ihrem unromantischen Licht - Hier könnte man eine andere Präsentation wählen, um es einladender zu gestalten und auch die Torten besser wirken zu lassen. Stühle und Tische im Innenraum sind passend, aber mir irgendwie insgesamt ein bisschen zu "altbacken" eingerichtet. Wir bekommen ein Tisch in der Ecke und haben einen guten Blick auf das ganze Geschehen.

Wir bestellen einen Butterkuchen, einen "schwarzen Peter", "kalten Hund" oder wie auch immer ihr diesen Kuchen nennt :-) und eine Eierlikörtorte. Der Kuchen ist gut, aber so richtig vom Hocker hauen tut es uns auch nicht. Ich freue mich aber wie ein kleines Kind seit Ewigkeiten mal wieder einen "schwarzen Peter" zu essen. Den Geschmack hatte ich schon fast wieder vergessen!

Die Bedienungen wirken teilweise auch etwas unbeholfen - vielleicht sind es Schüler oder Studenten, die noch nicht viel Erfahrung haben.


Der Kakao sieht gut aus mit dem Herz auf dem Milchschaum, ist aber leider nur aus meiner allseits geliebten WMF-Maschine. Schade! Die Toilette ist vollkommen in Ordnung.

Fazit: Im Sommer auf der Terrasse sitze ich gerne noch einmal. Der Kuchen ist gut - man macht mit einem Besuch absolut nichts falsch. Ich habe trotzdem schon bessere Kuchen gegessen. Von daher kann ich keine Euphorie aufbringen - wenn ich wieder in der Gegend bin, komme ich aber gerne einmal wieder.

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Freitag, 2. August 2013

das weisse haus

Ich schulde Euch noch ein Feedback zu meinem Besuch in "das weisse haus" im Rahmen des Schlemmersommers in diesem Jahr. Das war mein dritter Schlemmersommer-Besuch in diesem Jahr und ich hatte große Erwartungen, denn das Menü versprach mir besonders gut zu schmecken: Geeistes Gurkensüppchen mit Lachstatar und Meerrettichschaum, Maishähnchenbrust auf Spargel-Risotto mit Blaubeeren und zum Abschluss ein Schokoladenmalheur mit marinierten Erdbeeren und Tahiti Vanilleeis.

Und ich wiederhole mich gerne. In einem Restaurant dieser Klasse erwarte ich auch eine gehobene Qualität, daher "meckere" ich eher an kleinen Dingen herum als bei der netten Kneipe um die Ecke, wo mir im Zweifelsfall nicht so wichtig ist, ob alles perfekt passt, weil das Umfeld mir auch gar nicht vermittelt, dass alles perfekt sein soll.

Die Anfahrt aus der Hamburger City mit der Linien-Fähre ist auf jeden Fall schon mal etwas anderes, aber wir haben uns leider den gefühlt heißesten Tag des Jahres ausgesucht, so dass jede Bewegung anstrengt und Hitzewallungen auslöst. Das Restaurant ist überraschend klein, hat aber eine Terrasse, auf die auch unsere Reservierung verlegt wurde - sehr schön. Die Tische, gedeckt mit pinken Filz-Platzsets sehen sehr einladend aus.



Wir werden freundlich vom Kellner begrüßt und bestellen vorweg einen Apperitif - Hugo und Aperol Spritz. Zu unserer Überraschung ist der Drink auch wirklich nur ein kleiner Apperitif und wird in Sektgläsern serviert, die dazu auch noch von unterschiedlichen Marken sind - erster Kritikpunkt. Wenn ich Gläser mit Markendruck verwende, bringe ich an einen Tisch nur Gläser einer Marke. Die Sektgläser sind zusätzlich bestückt mit einem viel zu großen, normalem Strohhalm - entweder ein kleiner oder gar keiner. Der Start ist also eher holprig.



Uns werden kleine Kräuter-Brötchen (sehr lecker!) mit verschiedenen Ölen und Salzen in Reagenzgläsern serviert. Eine schöne Idee zur Anrichtung, allerdings blöd in der Handhabung. Die Gläser sind bereits schmierig, als sie bei uns am Tisch ankommen und ein tropfenfreies Ausgießen wird auch nix. Insgesamt eine sehr schmierige Angelegenheit.

Unser Kellner scheint sehr bemüht, ist mir jedoch ein bisschen zu "kumpelhaft", was sich später noch steigern wird. Ein großes Loch in der Hose am Bein und insgesamt viele Flecken auf der braunen Hose vermitteln jedoch nicht den schönsten und saubersten Eindruck. Zusätzlich bin auch auch nur knapp Öltropfen beim Abräumen entgangen - es hat "nur" meinen Sitz getroffen.



Wir können zwischen zwei verschiedenen Vorspeisen wählen. Ich nehme das Gurkensüppchen, das auch sehr schnell nach Ankunft serviert wird. Bei der Hitze ist das allerdings genau die richtige Vorspeise. Die Suppe mit dem Lachs schmeckt gut und die Abbestellung des Meerrettichschaums klappt auch. Die Konsistenz der Suppe hätte ich mir jedoch weniger "stückig" gewünscht. Die hätte aus meiner Sicht besser püriert oder gesiebt sein können. Das Sashimi vom Yellowfin Tuna schmeckt meiner Freundin sehr gut.

Bei dem Hauptgericht können wir zwischen der Maishähnchenbrust und oder einem Wolfsbarschfilet wählen.  Eine schöne Idee - so findet jeder etwas. Meine Maishähnchenbrust sieht lecker angerichtet aus, ist jedoch leider viel zu trocken geraten. Das Risotto schmeckt gut, von Spargel schmecke ich allerdings nicht viel. Die Soße ist reichlich (sehr gut für die Soßenliebhaber unter uns :-)), aber auch sehr intensiv.


Aber nun freue ich mich auf das Dessert, das auch wirklich lecker aussieht. Die Komposition aus Erdbeerragout, Vanilleeis und Küchlein passt sehr gut. Aber was für ein Pech: Alle anderen drei Küchlein haben einen flüssigen Kern, nur meins nicht. Schade! Aber das Dessert schmeckt gut und ist aus meiner Sicht das beste Gericht, aber auch etwas "typisches", was man auch ohne Probleme nachmachen könnte.


Die Rechnung lässt kurz unseren Atem stocken. Wir zahlen tatsächlich 9,00 € für diesen Mini-Apperitiv. Das finde ich unverschämt. Für einen Hugo oder Aperol Spritz in normaler Größe, also im Weinglas wäre der Preis in Ordnung gewesen, aber nicht für dieses kleine Glas mit großem Strohhalm.

Für das vorgelebte Niveau im Restaurant ist mir das Essen nicht gut genug. Hier hätte ich mehr erwartet. In so einem Restaurant erwarte ich ein Essen, was ich nicht einfach so nachkochen kann, deswegen gehe ich ja essen. Und bei diesem Menü glaube ich, dass ich schon sehr nah an das heran kommen würde. Zusätzlich fragt uns der Kellner zum Abschluss auch noch, was wir denn nach dem Essen noch machen und, dass er ja erst seit einer Woche in Hamburg ist. Hier sucht offensichtlich jemand Anschluss - aber nicht mit uns. Das passt aus meiner Sicht gar nicht!

Fazit: Die Toilette liegt gegenüber der Küche und ist sehr klein, aber in Ordnung. Das Zusammenspiel aus Kellner mit dreckiger Hose dem hohen Preis für die Getränke und dem nicht überzeugenden Essen reicht bei mir nicht für eine Empfehlung. Den Kakao habe ich bei diesem Wetter nicht probieren wollen.
Da habe ich schon viel besser gegessen - für mich der bisher 3. Platz bei meinen Schlemmersommer-Besuchen.

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Donnerstag, 1. August 2013

Selbstgemachte Ravioli

Vor kurzem habe ich mich das erste Mal an selbstgemachte Pasta heran getraut und meine neuen "Ravioli-Formen" ausprobiert und das hat wirklich gut geklappt. Von daher kann ich Euch nur ermuntern: Probiert es selbst einmal aus!

Ich habe mich an zwei Rezepten orientiert: Chefkoch und Das Kochrezept
(Das mache ich häufig. Ich hole mir Inspirationen und suche mir das Beste heraus und kreiere dann mein eigenes Rezept :-))

Für den Teig habe ich genommen: 400g Mehl, 4 Eier, 1 EL Olivenöl und ca. 1 TL Salz - das gut verrührt und geknetet und für eine Stunde kühl gestellt.

Für die Füllung habe ich ca. 150g frischen Spinat (kurz blanchiert im heißen Wasser), ca. 70g Parmaschinken und ca. 80-100g Parmesan und Salz und Pfeffer genommen und in der "Moulinette" klein gehäckselt, so dass eine homogene Masse (ähnlich wie ein Pesto) entsteht.



Das tolle an den Formen ist, dass man im ausgeklapptem Zustand den unteren Teil gleichzeitig als Ausstechförmchen benutzen kann. Zum Kleben habe ich die Ränder mit Eiweiß bestrichen. Das Rezept ergibt mindestens 30 Stück, eher mehr - als Vorspeise genügen 3-4 Stück pro Person.


Die fertigen Ravioli werden ein paar Minuten in Salzwasser gekocht und dann z.B. in Salbeibutter noch kurz in der Pfanne angebraten. Mmmh.... Und schon sind sie fertig!

Fazit: Man kann auf jeden Fall Eindruck schinden mit selbstgemachter Pasta und sooo schwer und umständlich ist es gar nicht. Bei der Füllung sind der Kreativität natürlich kaum Grenzen gesetzt. Viel Erfolg und ich freue mich auf ein Feedback, falls es jemand nachgemacht hat!

P.S.: Die Formen bekommt man z.B. bei amazon unter folgendem Link - die funktionieren wirklich super.

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Mittwoch, 31. Juli 2013

Frau Möller

Ich melde mich aus meinem ewig langen Urlaub zurück und werde langsam all meine Besuche der letzten Zeit aufarbeiten... Versprochen!

Starten möchte ich mit einem kurzen Eintrag zu Frau Möller in der Langen Reihe, wo ich schon vor längerer Zeit das erste Mal gewesen bin und wirklich positiv überrascht war. Kleine Anekdote: Schaut doch bitte einmal auf die Homepage auf der Startseite unter Aktuelles - die Seite ist nicht mehr ganz up to date, aber ein frohes neues Jahr kann man sich ja auch eigentlich immer wünschen, da wollen wir mal nicht so sein :-)

Nun aber zum Restaurant und Essen: Wir treffen uns nach der Arbeit und das Lokal ist schon sehr gut gefüllt, wenn man nicht den kleinsten Tisch im hinteren Teil des Restaurants haben möchte, sollte man offensichtlich vorher reservieren, aber wir freuen uns überhaupt einen Platz zu ergattern. Das Schild auf den Tischen zeigt, wie das Restaurant aussieht: rustikal, viele Poster an den Wänden, ein bisschen "abgewohnt" aber irgendwie einladend.


Wir nehmen ein Croque mit Käse und Schinken (4,80 € - natürlich ohne Tomate :-)) und Leberkäse mit Bratkartoffeln, Spiegeleiern (5,90 €) und einen gemischten Salat (4,20 €). Die Getränke und das Essen werden schnell serviert und was soll ich sagen? Das ist wirklich lecker!

Für den Preis ist das ein wirklich gutes Essen und was besonders überzeugt ist unsere nette Kellnerin, die uns sehr gut umsorgt und so freundlich und zuvorkommend ist, wie man sich eine Kellnerin wünscht. Hier zeigt sich mal wieder, wie viel schon alleine der Service ausmacht!







Um den Eindruck komplett zu machen bestelle ich einen Kakao und zu meiner Überraschung ist dieser nicht "einfach so" aus der Maschine, sondern offensichtlich selbst mit Milch und einem Kakaopulver angerührt. Diese Variante ist mir wesentlich lieber als die viel zu süße WMF-Automaten-Variante. Weiterer Pluspunkt!

Fazit: Für ein leckeres, bodenständiges Essen ohne großen Flair zu wirklich guten Preisen ist man bei Frau Möller genau richtig. Die Toilette ist in Ordnung, der Kakao gut, die Kellnerin super! Einfach und gut, das Konzept überzeugt mich! Ich komme auf jeden Fall wieder!


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Donnerstag, 25. Juli 2013

Die Bank

Mein zweiter Zwischenstopp im Rahmen des Schlemmersommers 2013 war das Restaurant Die Bank.

Bei der kurzfristigen Verschiebung des reservierten Tisches von 19.00 auf 19.30 Uhr stellte sich heraus, dass trotz Online-Reservierung mit Bestätigung kein Tisch auf meinen Namen reserviert war. Trotzdem war es (zum Glück) kein Problem - auf der Terrasse war allerdings spontan dann kein Platz mehr für uns - Schade!

Wir beginnen mit einem Apperitif und schielen kurze Zeit nachdem unserer "geliefert" wurde neidisch auf andere Tische und auf Nachfragen hören wir, dass es aktuell eine leckere Bowle gibt. Die hatte unser Kellner offensichtlich vergessen uns anzubieten. Aber ein Aperol bzw. Hugo ist ja auch nicht die schlechteste Wahl ;-)

Das Schlemmersommer-Menü verspricht uns als Vorspeise Gebratener Scampi mit gegrillter Wassermelone & Zitronenmelisse, lauwarm gebeizter Label Rouge Lachs mit Gurkenrelish, Fenchel und Aroniabeergelee und eine Thunfischpraline mit Avocadotatar, Zwiebelbiskuit und Sesamchip. Als Zwischengang Ziegenquark Ravioli mit Erbsen, Minze und Karotte. Als Hauptgang Sous Vide gegarte Rückenroulade vom Husumer Weideochsen mit Lauch, Speck, dazu Pfifferlingsrisotto, geschmorte rote Zwiebeln und Estragonjus. Als Nachtisch wartet ein Erdbeertraum "Die Bank 2013" mit einem Erdbeerbeignet mit Vanileecreme, Schaumwein-Holunderblütensüppchen mit Erdbeersorbet und eine Erdbeer-Rhabarber-Schnitte mit Eisenkrauteis. Viel Text und ein hoffentlich leckeres Essen!


Wir starten direkt mit einem Brotkorb, der mit einer Butter (die zu Beginn noch zu hart zum Streichen ist) und einer Paprika-Creme serviert wird und gut schmeckt.

Danach starten wir mit der Vorspeise auf einer Étagère, das sehr hübsch anzusehen ist, aber aufgrund des kleinen Tisches durchaus schwierig zu handhaben ist, da man die Teller einzeln aus dem Gestell nehmen muss, um die einzelnen Bestandteile zu essen. Scampi und Lachs schmecken gut. Die Thunfischpraline scheint frittiert und ist in Ordnung, etwas suspekt ist uns das Zwiebelbiskuit dazu, das irgendwie nicht so richtig überzeugt. Aber es ist ein guter Start in das Menü!


Bei den Ravioli habe ich Bedenken, da Ziegenkäse ja nicht so meins ist, aber: Die Ziege bleibt im Hintergrund und ist somit auch für mich genießbar. Die Anrichtung ist eher überraschend, drei "Riesen-Ravioli" mit verschiedenen Saucen sind eine Menge für einen Zwischengang. Ein bisschen weniger Sauce und kleinere Ravioli hätte ich in diesem "edlen" Umfeld eher erwartet und wahrscheinlich für besser befunden, aber es schmeckt sehr lecker.

Danach werden wir vom Service gefragt, ob wir eine kleine Pause einlegen wollen, was uns sehr gut passt. Insgesamt ist der Service gut, man merkt die "andere Liga" im Vergleich zum Restaurant um die Ecke. Das Essen, dass uns serviert wird, wird auch immer erläutert. Wir haben jedoch regen Wechsel und somit keinen richtigen Bezug zu einem Kellner.

Nach einer Pause, aber ohne uns erneut zu fragen, geht es weiter mit dem Hauptgang und was soll ich sagen? Das war nix! Das Risotto ist relativ geschmacksarm und die Pfifferlinge liegen auch nur nachträglich oben drauf, ohne Chance den Geschmack beim Garen abzugeben. Der Jus ist gut, auch wenn ich noch mehr Estragon-Geschmack erwartet habe. Und dann der Hauptdarsteller: Die Roulade! Und hier weiß ich wirklich nicht so recht, wie ich es ausdrücken soll. Es sieht nicht nur aus wie etwas, was ich nicht essen will, es hat auch noch eine ähnliche Konsistenz. Wir haben beide unabhängig voneinander eher eine Assoziation zu dem zweiten Wort meines Blogs als zu einer Roulade. Es fällt tatsächlich schwer diesen Gedanken wegzuschieben und genüsslich zu essen - die Konsistenz ist mir viel zu weich und auch der Geschmack überzeugt nicht so richtig. Noch nie hat mich bisher eine Optik so "erschüttert" - wir lassen beide einen großen Teil der Roulade liegen.

Nach dem "Schock" geht es weiter mit dem "Die Bank 2013"-Dessert. Das kommt angerichtet auf einer Schiefertafel und sieht sehr ansprechend auch (Zum Glück!). Das "Süppchen" ist mal etwas anderes und in Kombination mit dem Erdbeersorbet lecker. Die Erdbeer-Schnitte ist mir zu cremig und ist nicht so meins. Die "gebackene Erdbeere" schmeckt nach gebackener Erdbeere, also für mich nichts besonderes. Das Eisenkrauteis schmeckt gut! Mir fehlt ein bisschen die "Süße" und als Schokofan natürlich auch ein bisschen Schokolade - aber dafür kann die Bank ja nix!

Die Toiletten sind über eine Treppe zu erreichen, recht warm, aber gut. Der Kakao schmeckt leider nur dürftig - ist der überhaupt komplett mit Milch? Ich bin mir da nicht so sicher!


Fazit: Man merkt, dass man in "Der Bank" besser umsorgt wird als in "normalen" Restaurants, der Service ist wirklich gut! Das Essen ist bis auf die Roulade vollkommen in Ordnung, erst recht für den Preis - aber wenn man sich selbst ein gewisses Niveau zuschreibt, erwarte ich auch etwas mehr bzw. habe deswegen auch mehr zu meckern. Da habe ich auf diesem Niveau schon besser gegessen! Ich rate nicht ab hierher zu gehen, aber im Vergleich zum Deck 7 hat die Bank definitiv nur Platz 2.




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Samstag, 20. Juli 2013

Elterntagessen 2013


Auch im Jahr 2013 gab es wieder ein sog. "Elterntagessen" von mir für meine Eltern. Das ist meine selbst kreierte Antwort auf den Mutter- und Vatertag. Das ist jedes Mal wieder viel Vorbereitung, aber wenn meine Eltern zufrieden und "mmmhhh"-sagend am Tisch sitzen, hat sich alles gelohnt...!


Dieses Jahr, habe ich mich für folgendes Menü entschieden:

Gruß aus der Küche: Strammes Mäxchen

Lachstatar mit Gurke und Birne

Selbstgemachte Ravioli in Salbeibutter

Kalbsfilet mit Risotto-Bällchen und Zuckerschoten

Milchreis-Parfait / Himbeerpüree / Schokoladenmalheur

Vielleicht kann das ja der ein oder andere von Euch als Anregung nehmen und davon mal etwas nachmachen? Ich freue mich drauf davon etwas zu hören oder zu lesen! :-)
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