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Mittwoch, 4. Februar 2015

EAST Küchenparty

Für 79 € an einem Abend in der Woche im EAST zur Küchenparty? Ich war mir erst unsicher, ob es mir das Geld wert ist. Habe mich aber letztendlich dazu entschieden es einmal auszutesten, da andere Freunde bereits dabei waren und sehr ins Schwärmen gerieten bei ihren Erzählungen...

Also ging es am Mittwoch Abend um 19.00 Uhr los - für mich ein entspannter Abend, da ich mir in weiser Voraussicht den nächsten Tag frei genommen hatte... :-)

Der Abend beginnt mit einem Veuve-Clicquot (aus einem Moet-Glas... Das geht gar nicht!) mit persönlicher Begrüßung. Alle Service-Kräfte tragen Kochmützen - eine süße Idee. Insgesamt startet der Abend sehr "umsorgt". Unsere Kellnerin stellt sich vor, erklärt den Ablauf und steht uns den Abend über zur Verfügung.

Das EAST bietet ein umfassendes Programm. Es gibt eine Live-Band - 3 junge Musiker, die nur mit der Gitarre und ihrer Stimme tolle Cover aktueller Hits liefern, tolle Stimmen, gute Musik und eine Stimmung, die uns am Ende sogar noch hat tanzen lassen... Ein wirklich gelungener Abend im Bezug auf Musik, Ambiente und Service!

Die Getränke sind im Preis enthalten und bieten neben der regulären Karte einige Winzer, die mit einem kleinen Stand ihre Weine anpreisen, erklären und nach und nach ihre Gläser und Flaschen ausschenken... Ein interessanter Plausch über kalifornische Weine (sehr zu empfehlen: Weingut Beringer) und eine Empfehlung zum Essen sind hier problemlos möglich! Zum Ende des Abends wird die Auswahl jedoch geringer.. Man merkt schnell, welche Weine beliebt sind und dementsprechend schneller leer sind - bei dem Preis hätte ich eine Auswahl bis zum Schluss passender gefunden!





Aber nun zum Essen. Es gibt zwei Areale - einmal die Sushi Bar mit regelmäßig nachgelegtem Sushi und eine Käse-Platte am Kopf der Bar.

Und das Highlight: Der Blick in die Küche. An mehreren Stationen werden kleine Gerichte zubereitet und sind direkt dort zu verzehren - es lohnt sich nicht an den Platz zurück zu gehen. Man "drängelt" sich von Station zu Station und kann sich durch die unterschiedlichen Dinge probieren. Es gibt Hummer, Jacobsmuschel mit Merguez, Masala Curry, Braten, Rind im Brotmantel, und und und... Als Nachtisch gab es ein Weiße Schokoladen-Eis mit Beeren und eine Blätterteig-Windbeutel-Kreation - sehr lecker!


Insgesamt waren die Köche sehr nett und ich fand es sehr spannend die Küche einmal von innen zu sehen und die Köche direkt fragen zu können. Teilweise musste man ein bisschen anstehen, aber die Zeit ließ sich mit einem Glas Wein gut vertreiben und die Party in der Küche ist ja bekanntlich eh meist die Beste.

Fazit: Es war ein toller Abend, tolle Stimmung, leckeres Essen und leckere Weine. Das Essen war allerdings nur bis 22.00 Uhr da- ein verspäteter Nachtisch war nicht mehr möglich. Wenn mir zu Beginn gesagt wird, dass der Abend bis um 23.00 Uhr geht, erwarte ich auch bis dahin Essen bekommen zu können, jedenfalls in kleiner Auswahl. Aber ansonsten gibt es nix zu Meckern! Mit einem freien Tag im Hintergrund macht es den Abend noch entspannter!

Und für alle Interessierte: Am 06. Mai findet die nächste Küchenparty statt! Anmeldung sollte schnell erfolgen, da die Plätze erfahrungsgemäß schnell weg sind!

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Donnerstag, 18. September 2014

Reizküche

Heute war ich mit einer Freundin in der Reizküche im Eppendorfer Weg essen, da wir beide Lust auf Asiatisch hatten. Das Wetter ist toll, deswegen können wir noch draußen sitzen und den Flair auf den Straßen genießen, es sitzen noch viele Gäste draußen. Die Terrasse ist klein und mit vielen Tischen sehr gut ausgenutzt, aber da nicht alle Tische besetzt sind, ist es in Ordnung man sitzt sich nicht zu sehr auf der Pelle...

Die Bedienung ist sehr nett und bringt uns die Karte. Wir beginnen mit einer Vorspeise, der Sommerrolle Goi cuon bo mit Rindfleischstreifen, Mangostreifen, eingelegten Karotten, gerösteten Erdnüssen und vielem mehr. Und die Ankündigung der "großen" Sommerrollen war nicht übertrieben - die Dinger sind wirklich groß. Wenn wir uns das nicht teilen würden, könnte man danach schon aufhören. Tolle Preis-Leistung für 5,50 € und lecker sind sie auch noch.


Danach nehmen wir einen Salat mir Papaya, Rindfleisch, Ingwer, Limette etc. (5,90 €) und ein Hähnchen-Curry (Ga ca ri, für 9,90 €), das auf Wunsch extra nicht ganz so scharf gemacht wurde. (Entschuldigt die schlechte Qualität der Bilder, es war insgesamt sehr dunkel ;-)) Sowohl Salat als auch Curry schmecken wirklich gut. Zum Curry gibt es eine große Portion Reis, so dass man spätestens hier wirklich gut gefüllt den Heimweg antreten kann. Auch die Schorlen sind mit 0,4l und 3,20 € vollkommen in Ordnung.


Fazit: Die Toilette ist sehr gut, einen Kakao gibt es nicht, ein netter Service, ein preisgünstiges leckeres Essen. Das ist mal wieder einen Abstecher wert, wenn man Lust auf Vietnamesisch hat!




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Samstag, 16. August 2014

raw like sushi

Heute war ich im raw like sushi in Eppendorf. Das Restaurant macht dieses Jahr auch mit bei dem Schlemmersommer - das war mir gar nicht so bewusst. Wir waren heute aber ganz regulär zum Sushi essen dort und haben fleißig probiert. Das Lokal sieht auf den ersten Blick gar nicht so groß aus, wenn man aber alle Ecken und Windungen hinter sich gelassen hat, realisiert man erst die Größe und kann sich schon fast verlaufen.

Wir sitzen an einem schönen Vierertisch, der in einem "Durchgangszimmer" liegt, aber trotzdem gut ist. Nur ein bisschen dunkel ist es, finde ich (Entschuldigt die schlechte Qualität der Bilder...). Man kann kaum erkennen, was man auf dem Teller hat. Die Speisekarte hat viel Sushi, aber auch noch andere asiatische Speisen zu bieten. Es gibt verschiedene "Bentos" - sog. Sushi-Platten oder man kann sich selbst verschiedene Sushi Variationen zusammenstellen. Der Service ist gut, unsere Kellnerin sehr aufmerksam. (Wir haben einen englisch sprechenden Gast dabei, der auch gleich eine englische Karte erhält und jedes Mal wieder auf Englisch angesprochen wird - super!)


Ich entscheide mich für drei verschiedene Variationen (jeweils 6 Stück): Maki Kappa (Gurke mit Sesam) für 4,40 €, Special Maki raw (Lachs, Gurke, Philadelphia inside/out mit Sesam) für 7,10 € und Sweet duck Maki (Ente in Tempura, Feldsalat, Preißelbeeren, inside/out mit Mohn) für 7,90 €. Das Sushi kommt jeweils auf Platten serviert und ist durchweg sehr lecker.



Wir sind zwar eigentlich schon sehr gut gefüllt, schauen aber trotzdem noch einmal die Dessertkarte an und bei dem Anblick der Zeile "Hausgemachter Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern" kann ich natürlich nicht anders und bestelle mir den mit dazu gehörigem Vanilleeis (5,90 €). Der Kuchen ist lecker und hat auch wirklich einen flüssigen Kern - doch so richtig vom Hocker hauen tut es mich trotzdem irgendwie nicht. Vielleicht passt es auch einfach nicht als Dessert nach dem Sushi - eine gebackene Banane o.ä. wäre wahrscheinlich passender gewesen ;-)

Fazit: Kakao nicht probiert, Toilette in Ordnung, aber auch nicht mehr. Das Sushi ist sehr lecker, man zahlt auch einen gewissen Preis dafür - der Nachtisch war gut, der Service sehr umsichtig. Ich komme gerne wieder!

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Dienstag, 10. September 2013

Sushi für Hamburg

Heute berichte ich mal etwas über einen Bestell- und Bringservice und zwar: Sushi für Hamburg

Sushi für Hamburg ist jeweils mit einem eigenen Restaurant in Wandsbek, Poppenbüttel und in Bergedorf vertreten - man kann in allen Filialen aber auch den Lieferservice nutzen oder bestellen und das Essen selbst abholen. Und da hat mich eine Freundin drauf gebracht: Bei Selbstabholung erhält man 25% Rabatt auf den eigentlichen Preis!

Ich habe mittlerweile schon mehrmals bestellt und kann nur sagen, dass ich bisher nur positives erlebt habe. Alle Mitarbeiter, die ich bisher am Telefon hatte, waren sehr nett, haben die Bestellung zum Schluss noch einmal wiederholt und auch noch einmal abgesichert, dass man auch wirklich in der angerufenen Filiale das Sushi abholen möchte - so können alle eventuellen Missverständnisse aus dem Weg geräumt werden. Zur angegebenen Uhrzeit war das Sushi bisher immer pünktlich fertig und transportfertig verpackt.

Und die Verpackung ist wirklich süß. Jede Bestellung wird in schwarze Plastikboxen verpackt, die, dafür, dass sie aus Plastik sind, wirklich gut aussehen und zum Schluss mit einer Rose verziert werden. Als ich das das erste Mal gesehen habe, habe ich mich umso mehr gefreut und so hatten wir zum Dinner zuhause sogar noch ein Blümchen auf dem Tisch stehen. 


Das Sushi selbst gibt es in diversen Variationen - wird ganz offensichtlich frisch gemacht und schmeckt mir wirklich gut. Zusätzlich sind die einzelnen Sorten durch kleine Plastik"trenngräser" voneinander getrennt, so dass die Sorten untereinander nicht vertauscht werden und auch Wasabi und Ingwer nicht direkt mit dem Sushi in Berührung kommen. So kann jeder selbst entscheiden, was er womit mischt!

Der einzige Kritikpunkt bei der Filiale in Wandsbek ist, dass man absolut keine Park- oder Haltemöglichkeiten hat und hier immer etwas kreativ sein muss, was ein Plätzchen für das Auto betrifft - aber bisher hat auch das immer irgendwie geklappt.

Fazit: 
Kakao und Klo waren natürlich gut - ist ja schließlich bei mir zuhause ;-) Aber Spaß beiseite: Das Sushi ist sehr lecker, der Service am Telefon ist sehr gut und bei dem tollen Preisnachlass hole ich sehr gerne wieder einmal Sushi! Daumen hoch!

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Freitag, 16. August 2013

Doc Cheng's

Und nun komme ich endlich zu meinem letzten Besuch im Rahmen des Schlemmersommers 2013 und zur absoluten Krönung: Doc Cheng's. Was soll ich sagen? ES WAR SUPER! Es wird definitiv eine Aufnahme in die Favorites erfolgen.

Auch wenn das Restaurant im Keller des Hotel Vier Jahreszeiten liegt und man ja gerade im Sommer gerne draußen sitzt, stört es absolut nicht, sondern passt eher zu dem asiatischen Stil, der sofort vermittelt wird, wenn man das doch eher dunkle Restaurant betritt. Wir haben unseren Tisch noch einmal von Samstag auf Freitag vorverlegt, ich hatte dafür angerufen. Als wir nun am Empfang stehen, wird unsere Reservierung nicht gefunden, sie liegt immer noch auf Samstag. Aber nach kurzem Check geht es zum Glück trotzdem alles wie geplant und wir bekommen einen schönen Platz am Rande Lokals und nicht "mitten drin".

Das Schlemmersommer-Menü liegt bereits gerollt auf dem Tisch:
Teufelssalat vom Rind / Curry-Crostini mit Tomatenchutney & Mango Lassi Booyabase mit gebackener Garnele & Shii-Take Zanderfilet in rotem Chili-Chutney / Zitronenreis & karamellisierten Moorkarotten Kirschcrumble & Thai-Basilikumsorbet


Da läuft mir jetzt schon wieder das Wasser in dem Mund zusammen. Wir starten mit einem leckeren Apperitif (Ein Bellini ist leider teuer, aber lecker ;-) --> 18 €!). Man merkt die Qualität des Services sofort, uns wird vieles erklärt und wir werden gut umsorgt.




Wir starten mit Brot und Dip. Auch das ist asiatisch angehaucht, das Curry-Brot ist unglaublich lecker. Die Dips dazu harmonieren sehr gut. Danach starten wir mit dem eigentlichen Menü. Der Teufelssalat vom Rind hat es tatsächlich in sich und ist scharf, aber auch für mich, die nicht gerne ganz scharf ist, sehr gut auszuhalten. Erst recht, da man mit dem Mango-Lassi "löschen" kann, wenn man möchte. Das Fleisch ist roh und schmeckt wirklich lecker, sogar die Tomaten esse ich :-)

Danach kommt die Suppe... ich hätte nicht sagen können, dass es eine Bouillabaisse ist, aber gemeinsam mit den Shii-Take-Pilzen und der gebackenen Garnele am Rand ist auch die wirklich köstlich. Für das gesamte Menü kann man sagen, dass diese Aromen wirklich toll sind. Das ist der Moment, in dem ich weiß, dass ich einem tollen Restaurant sitze. Das ist hohe Kunst die Aromen so toll zu kombinieren und trotzdem nicht zu viel zu nutzen, damit es sich nicht überlagert - genau "richtig".

Unsere Hauptspeise sieht irgendwie anders aus als gedacht. Der Reis auf der rechten Seite ist gebraten und schmeckt toll, trotz der mir ja sonst häufig fehlenden Sauce...;-) Das ist vielleicht einer der wenigen Kritikpunkte. Durch die Trennung der Beilage vom Fisch, ist es etwas schwierig zu essen, denn ich habe mich mit den "mitgelieferten" Stäbchen durchgekämpft... Der Fisch mit der Zitronennote ist ebenfalls sehr lecker und die unglaublich dunklen Moorkarotten auch mal etwas ganz anderes.

Ein asiatisches Dessert? Das konnte ich mir irgendwie schwer vorstellen, erst recht, wenn es "Kirsch-Crumble" heißt, aber auch das haben sie geschafft. Das Basilikum-Sorbet gemeinsam mit dem Crumble, der auch irgendwie besonders schmeckt, gespickt mit "Kirsch-Gelee"-Stückchen ist ein wirklich würdevoller Abschluss dieses tollen Menüs!

Fazit: Im Vergleich zu den anderen Schlemmersommer-Stationen ist das wirklich mit Abstand die beste! Hier bekommt man für das Geld ein wirklich vorzügliches Menü mit ganz tollem Service! Am Ende zahlt man natürlich mit Getränken trotzdem einen stolzen Preis, aber der lohnt sich wirklich. Die Toiletten sind hochwertig, da merkt man das "Vier Jahreszeiten-Flair" - einen Kakao habe ich nicht probiert. Das passte irgendwie nicht. Ich komme definitiv wieder - eine ganz klare Empfehlung für alle die, die besondere Aromen erleben möchten!

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Freitag, 19. April 2013

Ann (in Kiel)

Heute war ich mal wieder mit einer Freundin in Kiel unterwegs und habe ein neues Restaurant kennengelernt. Das Ann in der Holtenauer Straße und was soll ich sagen? Ich wurde sehr positiv überrascht.

Wir betreten das Lokal, werden freundlich empfangen und zum Platz gebracht und sofort darauf hingewiesen, dass Kartenzahlung heute möglich ist, aber aufgrund eines Fehlers keine Belege dafür gedruckt werden können. Aus meiner Sicht genau das richtige Verhalten - so etwas kann immer passieren und ein Hinweis vorweg klärt alles - das hätte ich gerne immer so, auch wenn irgendetwas "aus" ist.

Die Karte bietet eine japanische und koreanische Reise durch die Speisen an - ich habe vieles noch nicht gehört und lasse mich gerne durch meine Freundin beraten. Vorweg nehmen wir zwei verschiedene Sushi-Varianten (Hosomaki mit Lachs (4,50 €) und eine Inside-Out-Rolle "Kieler Sesam" (5,50 €)) und ich als Hauptgang ein koreanisches Dolsot Bibimbab mit Hühnerbrust und Soja-Sauce (12,50 €). Dies ist ein Gericht, das mit Reis und Zucchini, Möhren und Rettich in einem heißen Steintopf serviert wird. Die Zutaten wurden einzeln in den Topf getan und man "mischt" selbst am Tisch.


Das Sushi ist gut und ansprechend angerichtet und der Hauptgang schmeckt sehr sehr lecker. Durch den heißen Topf wird der Reis leicht knusprig und die Mischung aus den Zutaten, der Soße und dem unglaublich lecker gewürzten Huhn schmecken wirklich gut. Das nehme ich das nächste Mal wieder! Es könnte für meinen Geschmack sogar noch ein bisschen mehr Huhn sein, aber ansonsten wirklich ein sehr leckeres Gericht und mal eine andere Geschmacksrichtung.

Fazit: Insgesamt wird durch die Bedienungen ein sehr nettes Ambiente geschaffen und die Toilette ist überraschend modern, gut und sehr sauber! Einen Kakao trinke ich nicht (Ich habe gar nicht geschaut, ob es einen gibt - aber passen würde es eigentlich nicht..). Wenn es bei einem zweiten Besuch genau so überzeugend ist, wird es definitiv in die "Favorites" aufgenommen! Sehr lecker und mal etwas anderes - mehr davon!

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Sonntag, 17. März 2013

Masala Zone (London)

Heute war ich gemeinsam mit einem Freund in London in einem indischen Restaurant in der Nähe des Covent Garden essen: Das Masala Zone.

Bereits wenn man das (sehr große) Restaurant betritt, hat man ein bisschen das Gefühl in einem anderen Land zu sein. Die gesamte Decke ist behängt von indischen Puppen in diversen Farben und Formen. Die Tische stehen weit genug auseinander, so dass man nicht sofort alle Gespräche des Nachbars versteht und durch die Aufteilung bzw. vielleicht auch durch die zugehängte Decke herrscht im gesamten Lokal eine angenehme Lautstärke, es ist trotz der Größe nicht zu laut.



Die Karte bietet diverse indische Spezialitäten, bei denen ich schnell überfordert bin, was mich wohl erwarten könnte. Der Kellner ist sehr nett und erklärt uns geduldig einige der Speisen. Da wir relativ früh am Abend im Lokal ankommen, können wir u.a. für 10 Pfund einen "Grand Thali" wählen oder einen "Regular Thali" mit einer selbst zu wählenden Vorspeise, was für Londoner Verhältnisse ein gutes Preis-Leistungs-Niveau ist (Ich glaube das Angebot galt bis 18.30 Uhr). Zu trinken nehmen wir eine indische Limonade - sehr lecker!

Zum Thali kann man sich aus verschiedenen Currys der Karte (unterschiedliche Zutaten und Schärfegrade) eines auswählen, ich nehme das Chicken Saffron Korma. Das Essen wird mit verschiedenen anderen indischen Speisen (täglich wechselnd) auf einer großen Platte serviert und sieht gut aus. Auch der reguläre Thali und die Vorspeise sehen gut aus.

Für meinen Geschmack ist die ein oder andere Schüssel schon fast ein bisschen zu scharf. Aber gemeinsam mit dem Reis und dem Papadum ist es auch für mich gut "auszuhalten" und wirklich mal eine andere Geschmacksrichtung als thailändische Currys - sehr lecker und als Thali in dieser Mischung sehr zu empfehlen.


Fazit: Der Service ist gut, das Essen ist sehr lecker, die Toiletten sind ok (London halt ;-)) und auch das Preis-Leistungs-Vehältnis überzeugt. Wenn ich wieder in London bin, komme ich sehr gerne wieder!


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Mittwoch, 13. März 2013

Taparia Emilia

Zum Abschluss des freien Tages gönnen wir uns noch einen Besuch in der Taparia Emilia, ebenfalls in Eimsbüttel. Das Restaurant beschreibt die Speisen selbst als Verbindung zwischen spanischen Tapas und orientalischer Rafinesse.


Der kleine Gastraum ist recht dunkel (daher die Fotos leider auch sehr dunkel), aber sehr gemütlich eingerichtet. Ein Kritikpunkt ist jedoch die Kälte, die bei Öffnung der Tür ein bisschen zu sehr in den Gastraum dringt. Hier könnte vielleicht ein Vorhang oder ähnliches in der kalten Jahreszeit Abhilfe schaffen.


Wir sind zu dritt, nehmen einmal das Tapas-Überraschungs-Menue für 2 Personen (38,00 €) und verschiedene kleine Tapas: Datteln im Speckmantel (4,80 €), Entenbrust mit Orangensauce (7,90 €) und Brot mit Aioli (2,80 €).


Das Überraschungs-Menue besteht aus 6 verschiedenen Tapas, die nacheinander serviert werden und bestehen aus Fisch, Fleisch oder sind vegetarisch, werden von der Kellnerin erläutert und überzeugen allesamt.


Danach beinhaltet das Menue noch eine Crème Brûlée als Nachtisch, die für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Zitronengeschmack enthält, meine "Mitesser" aber genau deswegen komplett überzeugt. Ich nehme einen Kakao, der sehr lecker schmeckt und mit kleinem Küchlein serviert wird.


Fazit: Das Essen war sehr lecker, Tapas mit orientalischem Einfluss sind eine gute Idee. Der Kakao war lecker, die Toiletten gut. Und ein besonderes Lob geht an die Bedienung. Die junge Frau war sehr aufmerksam, hat einem fast die Wünsche von den Augen abgelesen und bei leichter Verzögerung des Desserts sofort einen Schnaps aufs Haus angeboten, so dass die Wartezeit sofort wieder vergessen war. Wir haben uns wirklich wohl gefühlt, vielen Dank! Ich komme sehr gerne wieder!


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Freitag, 8. März 2013

SEN Restaurant

Heute habe ich die Reihe der vietnamesischen Restaurants in meiner Liste erweitert und bin zufällig im Restaurant Sen (leider keine Homepage - Schanzenstraße 58 - 040/43183539) auf der Schanze gelandet.

Wenn man das Restaurant betritt, kommt man erst in eine Art Bistro, das schon geschlossen hat und tagsüber offensichtlich Tee und andere asiatische Getränke und vielleicht auch Speisen anbietet. Das Lokal hat einen vorderen Bereich, wo auch die Bar ist und über eine Treppe einen hinteren Bereich mit zwei kleineren Räumen. Das Ambiente insgesamt ist "typisch asiatisch", nicht 100%ig gemütlich, aber trotzdem kann man sich wohlfühlen.
Die Wände sind dunkelrot gehalten, was gut zur Einrichtung passt, jedoch war die große Wandheizung wohl schon vor den Malerarbeiten da, d.h. der Pinsel war nicht lang genug, um auch komplett hinter der Heizung zu streichen... Aber irgendwie macht das auch den Charme aus :-)

Und der Charme setzt sich fort bei den Bedienungen - sehr nett und bemüht, aber mit vielen niedlichen Sprachschwierigkeiten - der Kellner fragt uns z.B. "Kann ich bestellen?" - Wir wollten auf jeden Fall bestellen, entscheiden uns für Sommerrollen mit Rindfleisch und Garnelen (je 3,10 €) und für die rote Currypfanne mit Hähnchen (7,50 €) und Maracujaschorlen (0,4l für 2,80 €!). Die Karte bietet auch alle sonst bekannten vietnamesischen Speisen.

Die Sommerrollen sehen gut aus, reichlich und werden mit zwei verschiedenen Saucen serviert und schmecken gut - eine gute Alternative zur typischen Frühlingsrolle.


Das Curry sieht ebenfalls lecker aus und schmeckt auch so. Wir sind beeindruckt wie groß die Portionen für die Preise sind.


Fazit: Zur Toilette muss man eine kleine Weltreise unternehmen, ist aber völlig in Ordnung. Das Essen ist sehr lecker und insgesamt unschlagbar im Preis - Klare Empfehlung!

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Mittwoch, 27. Februar 2013

quan do

Heute war ich mal wieder mit einer Freundin im quan do. Und was soll ich sagen? Für das Preis-Leistungs-Verhältnis bekommt man hier wirklich ein leckeres Essen in einer lockeren Atmosphäre, und das mitten in der Innenstadt.

Normalerweise nehme ich immer ein Curry von der Wochenkarte - doch ein Curry mit Kartoffeln (was die Karte in dieser Woche im Angebot hatte) ist nicht so meins, so dass ich mich für ein Rindfleischgericht entschieden habe und das war goldrichtig: Für 6,90 € bekomme ich ein leckeres, mit Reis serviertes Gericht, das toll abgeschmeckt ist. Meine Freundin nimmt ihren "Standard": Das Bún Bò (Nudeln aus Reismehl mit gebratenem Zitronengras-Rindfleisch), das auch wieder überzeugt für 6,90 €.



Nach dem Essen haben wir Lust auf etwas Süßes und bestellen uns die Banane im Klebreismantel in Kokosmilch vom Grill (3,50 €) - Es ist süß und macht satt, was wir da genau essen, kann man allerdings nicht so genau rausschmecken - das müssen wir nicht unbedingt nochmal haben...


Fazit: Es ist immer ein bisschen wuselig in dem Restaurant, man hat selten einen Tisch für sich allein, aber das macht das Flair des quan do aus - die Toilette ist überraschend gut und einen Kakao gibt es nicht (Das würde hier auch nicht her passen - von daher kann ich da gut mit leben ;-))! Ich komme immer gerne wieder - egal ob abends oder zum lunch! Klare Empfehlung!
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Freitag, 1. Februar 2013

Han-Mi oder "Wir lernen koreanisch zu essen"

Heute war ich mit einer Freundin im Han-Mi in der Rentzelstraße. Und wir sehen sofort, warum uns das Lokal von einer Koreanerin empfohlen wurde. Wir sind eindeutig in der Minderheit. Viele asiatische Gäste - das spricht für das Restaurant.

Das Lokal ist sehr groß und wirkt durch die schlichte Einrichtung nicht ganz so gemütlich, aber irgendwie passt es auch zum Ambiente. Die Bedienungen sind sehr nett und geben uns eine umfangreiche Karte, bei der man selbst bei der deutschen Erklärung meist nicht so richtig weiß, was einen erwartet...

Wir nehmen aber gerne den Kampf auf, entscheiden uns für Gudjol Pan (Dünne Mehlfladen mit 8 verschiedenen Beilagen - 12 €) und entscheiden uns auf Empfehlung für eine Spezialität vom Grill, da man hier bei zwei Personen einen eigenen Tischgrill bekommt. Wir nehmen Ssam Bab (Rumpsteak- und Schweinebauchscheiben, serviert mit Reis und 6 Beilagen - 16,00 €).

Die Vorspeise sieht toll aus - das Bild spricht für sich. Wir wissen nicht bei jedem "Häufchen", was wir dort essen, aber es schmeckt sehr lecker - das Fleisch ist toll gewürzt. Für unser Hauptgericht ist der Tisch fast ein bisschen klein. Es folgt ein Tischgrill (in Form eines Schweines, was schon zur Erheiterung beiträgt, da z.B. das ablaufende Fett aus dem Schwanz in eine Schüssel tropft...), unzählige kleine Schälchen, einen großen Korb mit Salat und viel Fleisch in dünnen Scheiben. Wir fragen die Bedienung, was uns alles aufgetischt wird, aufgrund der fehlenden Sprachkenntnisse auf beiden Seiten können wir aber nur ungefähr die Hälfte zuordnen...

Das besagte "Grill-Schwein"
Der erst nicht genutzte Salat...
Das Schwein zum Grillen..












Wir beginnen zu essen, das Fleisch zu wenden und die Beilagen zu probieren. Für unseren europäischen Gaumen sind einige Zutaten gewöhnungsbedürftig, doch insgesamt ist alles sehr lecker und eben etwas ganz anderes!
Wir bemerken schon, dass wir die Aufmerksamkeit der koreanischen Familie neben uns auf uns ziehen, sie lächeln uns an... Nach kurzer Zeit ruft der Vater die Bedienung zu sich, spricht und zeigt auf uns (wir sind das erste Mal peinlich berührt..) Die Kellnerin kommt grinsend auf uns zu, fragt uns, ob wir noch nie dort gegessen hätten und erklärt uns wieder in spärlichen Worten, in welcher Form die Zutaten zu kombinieren und zu essen sind. Sie geht und wir versuchen das, was wir verstanden haben, umzusetzen.
Die Familie lässt die Augen aber nicht von uns und kurz darauf springt der Vater auf, nachdem er seinen Sohn im Teenager-Alter nicht dazu bewegen konnte zu uns zu gehen und das zu erklären (es wird das zweite Mal peinlich...) kommt zu uns und fragt uns, ob er uns zeigen soll, wie wir die Dinge zu essen haben (das dritte Mal...). Er nimmt ein Salatblatt in die Hand (Wir hatten uns schon gefragt, was wir wohl damit sollen) und zeigt uns live, wie man die Dinge in das Salatblatt stapelt und dann isst. Im dritten Anlauf machen wir das offensichtlich auch zur Zufriedenheit, wir werden nicht mehr ganz so sehr beobachtet... Wir amüsieren uns köstlich über unsere Unbeholfenheit und sind froh, dass wir so lieb aufgenommen wurden in die koreanischen Essgewohnheiten - das Essen wir schon fast zu einem Event dadurch.

Das Essen schmeckt lecker - wir schaffen aber nicht all die Mengen, die uns aufgetischt wurden. Mir persönlich schmeckt die einzige Soße nicht so gut, da ist irgendein Gewürz drin, das mir nicht zusagt, von daher hätte ich mir hier etwas anderes gewünscht, aber das liegt an mir und nicht am Lokal.



Als Nachtisch teilen wir uns gebackene Banane (2,50 €), was sich auch als richtig erweist, denn wir bekommen zwei Bananen, viel zu viel für eine Person nach diesem Hauptgang... Auch sehr lecker!




Fazit: Man sollte mit Stäbchen essen können, Lust auf neues haben und sich trauen unbekannte Dinge auf der Karte zu bestellen und sich gerne helfen lassen. Einen Kakao gibt es nicht, die Toiletten sind gut. Das Essen ist ungewöhnlich und gleichzeitig lecker. Es gibt übrigens auch alle Gerichte zum Mitnehmen!
Der einzige Kritikpunkt: Die Eingangstür fällt nicht automatisch ins Schloss zurück, so dass diese häufiger offen stehen bleibt - dadurch wird es kalt und Kellner und Gäste stehen immer mal wieder auf, um sie zu schließen.
Aber: Ich komme gerne wieder, am Besten mit koreanischer Begleitung, damit wir von Anfang an wissen, wie wir die Zutaten zu essen haben und der "Schulstunde" entgehen können... :-)
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Montag, 7. Januar 2013

Chilli Club

Heute war ich mit einer Freundin im Chilli Club in der Hafen-City. Auf der Homepage wird das Restaurant als Asian Brasserie beschrieben, moderne asiatische Küche soll das sein!

Die Karte beinhaltet vornehmlich Sushi, Currys und andere asiatische Tapas. Was mich stutzig macht ist die Barbarie Ente mit Kartoffelpüree auf der Sonderkarte - egal ob Weihnachten/Winter ist - so etwas passt einfach nicht zum Konzept! Das ist aus meiner Sicht weder modern noch asiatisch!

Das Sushi ist mit 8-13 Euro für ca. 6-8 Stücke Sushi nicht ganz günstig - aber es schmeckt sehr lecker und es gibt mal andere Variationen als die "typsichen" Maki-Sushi mit Lachs und Gurke. Wir nehmen eine "Creamy Salmon Roll" und eine "Joshi's Prawn Roll". Das Essen sieht gut aus und schmeckt wirklich gut - schiebt man sich jedoch nicht sofort das "riesen Ding" in den Mund, wird man automatisch zum Akrobaten, in dem man versucht nicht allzu peinlich an Einzelteilen herum zu kauen.. Denn mit Messer und Gabel will man ja auch nicht essen...


Im Anschluss nehmen wir noch Dim Sum Variationen, da meine Freundin die aus Singapur kennt und dort gerne gegessen hat. Unsere Dim Sum schmecken nicht - weder mir (das kann auch an mir und meinem "deutschen Geschmack" liegen) noch ihr. Der Teig ist labberig und die Füllung schmeckt ein bisschen wie gekochtes, aber irgendwie ekliges Fleisch - schwer zu beschreiben. Ich habe Dim Sum zum ersten und letzten Mal gegessen, auch wenn meine Freundin mir versichert, dass die in Singapur unglaublich lecker seien...

Der Service ist sehr gut - fast schon ein bisschen zu nah und lieb - das ist hart an der Grenze zum "unangenehm" sein, aber trotzdem fühlen wir uns wirklich gut umsorgt. Bei der Frage, ob der Kakao aus der Maschine (die ich schon erblickt hatte) kommt, antwortet unser Kellner schon fast mit einem entrüsteten "Nein". Daraufhin bestelle ich natürlich einen und der schmeckt wirklich gut! Die Deko mit der süßen Schokosoße hätten sie sich gerne sparen können, aber der Kakao schmeckt sehr lecker - nicht so süß!

Die Toiletten sind in Ordnung, komplett in rot gehalten. Doch hier nach der Ente der zweite große Kritikpunkt: Mittlerweile bin ich ja Fan der "Dyson-ich-mache-dir-in-10-Sekunden-die-Hände-trocken"-Geräte, wenn man jedoch die Türen zum Vorraum der Toilette offensichtlich offen stehen lassen möchte, hat man im Lokal zwischendurch das Gefühl rausgeschmissen zu werden, weil der Staubsauger schon angemacht wird - das macht die ruhige Atmosphäre leider kaputt!

Fazit: Das Ambiente ist schön, eher dunkel, aber trotzdem genügend Licht direkt am Tisch, um alles sehen zu können. Das Sushi ist sehr lecker - die Gerichte sind jedoch nichts für den sparsamen Geldbeutel - wir befinden uns eben in der Hafen-City. Ich komme gerne wieder! (Wenn Sie die Klotür schließen...)
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Donnerstag, 22. November 2012

Quando

Heute war ich mit einer Freundin im quando in der Innenstadt. Hier kann man sowohl mittags als auch abends leckere vietnamesische Küche genießen - mal etwas anderes als das typische asiatische Essen, was sonst so geboten wird.
Das Restaurant ist immer gut besucht, aber nach kurzer Wartezeit findet man eigentlich einen Platz oder kann sich an einen Tisch dazu setzen - das führt jedoch auch dazu, dass man hier keine ruhigen Plätze erwarten kann. Das Restaurant ist von einem gewissen Trubel geprägt.

Wir entscheiden uns für ein Curry mit Garnelen von der Wochenkarte für 6,90 € und Bún mit geratenem Zitronengras-Rindfleisch für 6,90 €.  Das Curry wird mit einer zusätzlichen Schale Reis serviert und ist sehr lecker. Der Service ist meistens nett und zuvorkommend, es ist jedoch so ein bisschen davon abhängig, welche Bedienung man erwischt.


Fazit: Die Toiletten sind überraschend modern und gut, einen Kakao gibt es hier nicht - das passt auch nicht hierher. Das Preis-Leitungs-Verhältnis ist super! Ich komme sehr gerne wieder!
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Dienstag, 20. November 2012

Sushi Circle (Colonnaden)

Heute war ich im Sushi Circle in den Colonnaden.

Man kann beim Sushi Circle leider nicht reservieren. Das führt dazu, dass man "auf gut Glück" hingehen muss, um zu schauen, wie lange man warten muss und möchte. Mit Reservierung wäre es natürlich bequemer und würde den sitzenden Gästen auch mehr Ruhe bescheren - aber man weiß es ja vorher!

Der Laden hat ein "Running Sushi" - ein Laufband mit vielen Leckereien. Man kann einzelne Sushi essen oder sich für All you can eat für 19,90 € entscheiden - für das, was man geboten bekommt ein Preis, der in Ordnung ist.

Da Sushi ist lecker, einige enthalten bereits Wasabi. Auch wenn das vielleicht die deutsche und nicht ursprüngliche Variante ist, bevorzuge ich es, wenn nichts dabei ist - dann kann jeder selber bestimmen, wie viel er mag und möchte - so ähnelt das ein bisschen einem Glücksspiel - ist schon etwas drin oder nicht?



Was sehr positiv ist: Wenn man einen besonderen Wunsch hat, kann man das beim "Sushi-Meister" bestellen und bekommt es kurz darauf geliefert. So kommen wir in den Genuss von süßem Sushi - die Erbeere können wir zuordnen, was in dem dunklen Reis ist, können wir nicht wirklich sagen - aber es schmeckt sehr lecker und ist ein toller Abschluss.



Fazit: Für den Preis ist das Angebot gut, die Toiletten sind gut, den Kakao habe ich nicht probiert (aber es gibt einen ;-)) - ich komme gerne mal wieder!
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Montag, 22. Oktober 2012

TanTamar in Kiel

Heute habe ich einen kleinen Abstecher nach Kiel gemacht und war mit einer Freundin im TanTamar! Eine asiatisches Restaurant, das neben chinesischer wohl auch thailändische und andere asiatische Küche anbietet..

Wir treffen uns um 18.00 Uhr und haben zum Glück reserviert, denn die Gäste vor uns müssen tatsächlich wieder das Feld räumen, weil sie nicht reserviert haben und das an einem Montag um 18.00 Uhr - beeindruckend - das spricht für den Laden!

Die Kellnerinnen sind sehr nett, aber irgendwie ein wenig hektisch! Bei der Bestellung werde ich darauf hingewiesen, dass es verschiedene Schärfe-Grade gibt - ich sage, dass ich es nur leicht scharf haben möchte.

Wir nehmen ein rotes Hähnchen-Curry und das Tofu Teriyaki. Die Getränke und auch das Essen kommen sehr zügig, doch leider kommt erst nur mein Essen, das Teriyaki lässt ein paar Minuten auf sich warten... Schade!



Das Teriyaki und das Curry schmecken gut und sind beides reichliche Portionen für jeweils 12,00 €. Mein Curry ist nicht wirklich rot, das kenne ich anders, aber es ist für mich von der Schärfe genau richtig, aber für jemanden, der "leicht" gesagt hat, ist es eigentlich zu scharf!

Fazit: Das Essen ist lecker und das Ambiente passt dazu. Die Toilette ist nicht mehr die Neueste, aber "ok". Eigentlich würde ich das Restaurant empfehlen, wenn ich nicht danach ins Auto gestiegen wäre und gerochen hätte wie eine Imbiss-Bude. Das man Gerüche aufnimmt ist verständlich und nicht zu vermeiden, aber das ist eindeutig zu viel und verdirbt das Essen im Nachhinein ein wenig! Meine Sachen stinken am nächsten Tag noch bestialisch... Schade!
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Mittwoch, 29. August 2012

White Lounge oder "Die kleine Krabbelgruppe"

Heute war ich mit zwei Freundinnen in der White Lounge, da ich noch einen Gutschein für das "White Dream Menü" (2 für 1) hatte!

Ich hatte nur für 2 Personen reserviert, wir waren aber zu dritt. Kein Problem, sehr schön! Unsere Krabbelgruppe hatte auch Platz für Drei! Warum Krabbelgruppe? Folgendes Bild erklärt es:



Ein Stehtisch, der in eine Hochbank eingelassen ist, aber was fehlt? Richtig, der Eingang! Das heißt: Hoch das Bein und reinkrabbeln. Für uns ok, aber z.B. mit meinen Großeltern möchte ich das nicht ausprobieren, und wehe man hat einen Rock an...!

Schon beim Einstieg das erste Problem: Kniet man sich auf die Kante, um voran zu kommen, kniet man direkt auf der Holzkante! Der blaue Fleck ist vorprogrammiert! Also waren wir lernfähig, danach also als Einstieg mit dem Hintern zu erst und die Beine möglichst geschickt rüber schwingen.

Zur Belustigung tragen die Fransen-Vorhänge bei, die ungefähr auf Schulterhöhe der (netten!) Kellnerin enden. D.h. wir können Sie nicht richtig sehen und sie muss jedes Mal "Vorhang auf" ihren Kopf durch den Vorhang wuseln, bevor sie mit uns sprechen kann. Offensichtlich zur Abtrennung gedacht, aber nicht durchdacht.

Als wir dann endlich sitzen: Die Bestellung, zwei das Menü und eine weitere Sushi-Zusammenstellung. Meine Freundin ist Vegetarierin, also das Menü bitte einmal ohne Fleisch und weil wir Trüffel nicht so gerne mögen, bitte ohne Trüffelöl. Das mit dem Trüffelöl hat geklappt, aber auch ich wurde ungefragt zur Vegetarierin. Auf Nachfrage wurden meine Chicken-Sushi aber umgehend zusätzlich nachgeliefert!



Teller sieht nett angerichtet aus, die Portion ist reichlich und für knapp 10 € pro Person durch den Gutschein wirklich ein super Preis-Leistungs-Verhältnis. 20 Euro bzw. 40 Euro, also der Normalpreis wäre mir dafür aber zu teuer. Aber a propos Teller: Wir bekommen zwei Menüs auf einem Teller, ebenfalls ungefragt. Wir sind gut befreundet und kommen gut damit klar, aber das dürfte nicht bei jedem so sein - auch so etwas sollte vorab geklärt werden.

Meine Freundin bestellt noch einen Latte Macchiato und ein weißes Schokoladen-Fondue mit Zimtäpfeln. Kakao wird nicht probiert. Da das Glas des Latte Macchiato nicht mal bis oben gefüllt ist und somit leer wirkt und der Cantuccini pappig, habe ich auch gar keine Lust dazu. Das Dessert kommt erst (lecker und mal was anderes!) ca. 10 Minuten nach dem Getränk - leider dann schon ausgetrunken!

Der Klogang muss wohl überlegt sein, denn das bedeutet Krabbelaufwand. Klo ist in Ordnung, aber auch nicht mehr. So wie der ganze Laden sieht man auch dem die letzten Jahre an, die Seifenhalterung kommt einem schon fast aus der Wand entgegen!

Fazit: Die White Lounge war vielleicht mal "cool white" - aber mittlerweile ist es eher eine "Grey Lounge" - bei einer Wohnung würde man wohl "verwohnt" sagen, Das Sushi ist lecker, aber Ambiente und Preis-Leistung überzeugen nicht!


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